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b- Vorrede zum Göttingischen Musenalmanach auf dasJahr 1779 *).
Zu dem diesjährigen Almanach ist wieder eine so un-geheure Menge von Beiträgen eingelaufen, daß sichein ziemlicher Foliant, in gespaltenen Kolumnen, mitPerlschrift davon voll drucken liefse. Wenn die auchalle ganz vortrefflich gewesen wären, so begreift mandoch leicht, daß eine solche Menge in das kleine Alma-nachs-Futteral sich nicht schieben lies. Damit tröste sichJeder, der ein gutes Gewissen hat, und seine Beitrageentweder ganz und gar, oder zum Theil nicht in dieserSammlung erblickt.
Von Auslassung der Beitrage ist eben so wenigdurchgehends auf Schofel, als von der Aufnahme man-cher Stücke auf Güte, Vortrefflichkeit und Vollendungzu schliessen. Freilich ist unter jenen viel abscheulichesZeug; dennoch aber auch manches, wozu am Ende,da es zu spät einlief, der Raum fehlte, und gar man-ches, das mir von sehr hoffnungsvollen Köpfen herzu-rühren scheinet. Dieses vor manchem vielleicht mittel-mäßigem Stück dieser Sammlung zu wählen, hatmich die herzliche Theilnehmung und Liebe, die ichauch unbekannter Weise für solche Verfasser hege, ver-hindert. Sie werden mich gewiß dereinst, wann siedahin gekommen sind, wohin sie vermuthlich kommen
*) Bürger war Herausgeber des Almanachs von 177S bis1794.