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Schriftsteller, der seine Sprache und die Genauigkeitbis aus den Buchstaben liebt, aus Mangel an Aufmerk-samkeit in Ungleichheiten verfällt. Die hauptsächlichstensolcher Wörter, an denen mir das begegnet seyn mag,will ich hier so anführen, wie ich sie durchgängig ge-schrieben zu haben wünsche: Nachtfeier, Weihe, Fluth,Gluth, Myrte, sammt, geboren, gebar, verloren, ver-lor, Herde, Müschchen, Büschchen, Tischchen, Tischchen.(So ekelhaft cs sonst ist, die Verkleinerungs-Sylbegen geschrieben zu sehen, da sie chen ausgesprochenwird, so wollte es mir doch einst nicht in's Auge, sieauch nach dem sch chen zu schreiben. Allein ich gebemeine willkührliche Ausnahme auf.) Spritze, Schale,vortrefflich, gibt, gib, mahl in allen Zusammensetzun-gen, Fantasie, Kreatur, schwer, erschweren, abenteuer-lich, Heide, Bahre, bescheren, höhnisch, zweifeln,Scham, Sprichwort, quer, schwül, euern, knirrschen,weidlich, Weizen, Schmerbauch, däucht, Küssen, vous-siu, die Sylbe miß in allen Zusammensetzungen, Kä-sig, allmählich, galoppiren, Hahnrey, sammtene, Witwe.— Dies scheinet vielleicht allzu ängstliche Mikrologie;allein es geschieht, um Manchen zu erinnern, daß manauf so etwas zu achten habe.
In dem Gedichte, „Der große Mann," ist in demVerse:
Und aller Wesen Kraft ihm lehrt,das ihm weder ein Sprach - noch Druckfehler, sondernein durch unfern großen Sprachkenner Adelung auto-risirter Versuch, dem Verbo lehren seinen Dativ derPerson wieder zu geben, den ihm unwissende Lateinische