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und Gedanken unterhalten, die mit denen, auf die siegerichtet sind, hingestorben seyn sollten? Dinge, diegar nicht zu andern sind, muß man außer Acht lasten.Was geschehen ist, ist geschehen!
Macbeth.
Wir haben die Schlange zerstückt, aber nicht ge-lobtet. — Sie wird wieder zusammen wachsen, undvon neuen Schlange seyn, indessen unsere arme ein-fältige Boßheit der Gefahr ihres vorigen Zahnes ausgesetztbleibt. Aber ehe soll der Bau der Dinge zertrümmern,und Alles untergehn, ehe wir unser Brot so in Furchtessen, und unter der Presse dieser entsetzlichen Träumeschlafen wollen. Besser, bei den Tobten gelegen, diewir uns aus dem Wege zur Ruhe schafften, als inrastloser Pein auf dieser Seelenfoltcc! — Duncan istin seinem Grabe; er schläft nun sanft und süß auf alledie Fieberschauder dieses Lebens. Berräthcrei hat ihrAergstes an ihm gethan. Weder Stahl, noch Gift,weder Aufruhr daheim, noch Anfall von außen, nichtskann ihn mehr anfechten.
Lady.
Komm, mein Liebster, und glätte diese gerunzelteStirn auf! Sey munter und fröhlich unter deinenGästen diesen Abend!
Macbeth.
Das will ich, Liebchen, und ich bitte, sey du esauch, sonderlich richte alle mögliche Sorgfalt aufBanko.Ziehe ihn vor, beides mit Mund und Augen! Nochwill es die Zeit, daß wir unsere Würde zuweilen ver-gessen, uns zu Schmeicheleien herablassen, und unsere