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„Fürst von Krathmo, sprach der König, Duth-Ma-runo, du Eberschütze! Nicht harmlos kehrt mein Aarzurück vom Felde der Schlacht! Deß wird die schwa-nenbuflge Lanul an ihren Strömen sich frcun! Deßwird frohlocken Kandona, wenn er durch Krathmos Ge-filde dahin hüpft"
„Kolgorm, versetzte der Held, war der Erste mci-* nes Geschlechts in Albion, Kolgorm, der Reiter desMeers durch seine fluchenden Thale. Er erschlug sei-nen Bruder in J-Thorno; und verließ sein Vaterland.Er erkor sich heimlich seinen Sitz am felsigen Krathmo-Kraulo. Sein Geschlecht wuchs mit den Jahren heran,cs wuchs zum Kriege heran, doch immer wurde es be-siegt. Die Wunde meiner Vater ist mein, o Königder hallenden Inseln."
Er zog einen Pfeil aus seiner Brust. Bleich fieler auf fremder Flur. Sein Geist flog seinen Väternzu in ihren stürmischen Inseln. Dort verfolgten sieEber von Nebel die Säume des Sturms entlang. DieFürsten standen verstummt umher, wie Lodas Stein'aus ihrer Höhe. Durch's Zwielicht erblickt sie derWaller von seiner einsamen Bahn. Er hält sie fürGeister der Alten, entwerfend künftigen Krieg.
Die Nacht sank auf U-Thorno herab. Still stan-den die Fürsten in ihrem Gram. Abwechselnd pfiff derHauch der Nacht durch jedes Kriegers Haar. Zuletztriß Fingal sich los von den Gedanken seiner Seele. Errief den Harfner Ullin herbei, und begehrte von ihmein Lied. „Kein fallendes Feuer, das man kaum er-blickt, und dann in Nacht verlischt, kein schwindendes