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jegliches Helden Hand, und laut umher erklang ihrStahl.
Nicht fern war Rinvals Tochter, im Schimmermännlicher Rüstung. Ihr goldnes Haar flog ungebun-den ihr nach. Sie folgte, den Bogen in ihrer Hand,dem Vielgeliebten zur Schlacht. Sie schnellte dieSehne nach Dargo ab. Doch irrend durchbohrte sieihren Konnal. Er siel, wie die Eiche im Thal, wieein Fels vom rauhen Gebirge. Das arme Mädchen!Was soll es nun thun? Er blutet, ihr Konnal, undstirbt! Sie wimmert die ganze lange Nacht, sie wim-wert den ganzen Tag: „„O Konnal, mein Lieber,mein Freund!"" Vor Schmerzen stirbt die arme Lei-dende hin. — Nun birgt der Erde Schooß des Hoch-lands lieblichstes Paar. Nun wuchert das Gras umihres Grabes Steine. Oft sitz' ich hier traurig imSchatten. Der Wind durchseufzet das Grab, undihr Gedächtniß säuselt durch meinen Geist. Ungestörtschlummert ihr nun zusammen; einsam ruht ihr imGrabe des Gebirgs!" —
„So ruht denn sanft, rief Utha; unglückliche Kin-der des strömenden Lotha! Mit Thränen will ich eurergedenken, und mein geheimes Lied euch wcihn. Wannder Wind durch Toras Haine rauscht, und neben mirbrauset der Strom, dann sollen sie meiner Seele sichnahn, in aller ihrer lieblichen Wehmuth."-
Drei Tage lang währte der Könige Fest. Am vier-ten schwollen die Segel. Der Nordwind trieb in seinwaldiges Land den König von Morven zurück. DochFrothals Schiffen fuhr auf seiner Wolke der Geist von
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