Konnal.
So hole den Schild deines Vaters mir! Rinvalsgewölbten eisernen Schild! Den Schild, wie der volleMond, wann verfinstert durch den Himmel er wallt!
Krimora.
Ich bringe, o Konnal, den Schild. Doch meinenVater schützte er nicht. Er fiel durch Görmars Speer.Auch du kannst fallen, o Konnal.
Konnal.
Fallen kann ich! Alsdann erhebe, o Krimora, meinGrab! Graue Steine und ein Hügel von Sand ver-künden der Zukunft meinen Namen. Krimora senkeihr rothes Auge hernieder auf mein Grab, und schlagean den Busen, schwellend vor Gram! Bist du gleichschön, wie Licht, du Liebe, und schmeichelnder, alsdes Hügels Lüftchen, so bleib' ich dennoch nicht hier.Erheb', o Krimora, mein Grab!
Krimora.
So reiche denn die blinkende Rüstung auch mir!Auch mir das Schwert und den stählernen Speer!Auch ich will Dargon entgegen, und Konnaln helfenim Streit. Lebt wohl, ihr Felsen von Ardven! IhrHirsche! Ihr Ströme der Berge, lebt wohl! Niekehren wir wieder zurück. Denn unsere Gräber sindfern! —
„Und kehrten sie nun nicht wieder zurück? brachUtha seufzend aus, und siel ihr Held in der Schlacht?Und überlebte ihn Krimora? Sie wankte wohl einsamnach! Wie betrübt war sie wohl um ihren Konnal!
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