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her, um deinen Helden so tief erliegen zu sehn? Docher lag nur so tief vor dem Starken, Mädchen deslangsam rollenden Auges. Kein Schwacher bezwangden Sohn des erlauchten Annir. — Furchtbar, oKönig von Morven, bist du im Lanzengefecht! Dochim Frieden gleichst du der Sonne, durchblickend einstilles Regenschauer. Die Blumen erheben die schönenHäupter vor ihr, und säuselnd schüttelt die Flügel derWest. O, daß du in Sora nun wärst, und aufgesetztwäre mein Mahl! Soras künftiges Königsgeschlecht,mit Wonne würd' es deine Waffen einst schaun. Er-götzen würd' es seiner Water Ruhm, welche den mäch-tigen Fingal sahn."
„Sohn Amurs, versetzte der König, erschallen sollder Ruhm von Soras Geschlecht. Ist der Held imKriege stark, dann preist ihn Gesang. Doch schwingeter über den Schwachen sein Schwert, hat das Blutdes Feigen sein Rüstzeug befleckt, dann verschweigt ihnder Barden Gesang, und vergessen wird sein Grab.Der Fremdling kommt, und bauet darauf, und zer-schaufelt den Hügel umher. Ein halb verrostetesSchwert taucht vor ihm auf; er neigt sich herab, undspricht: „„Sieh da, ein altes Heldenschwert! Dochden Namen des Helden meldet kein Sang."" Nun,Frothal, komm zum Fest von Jnis-Tore! Das Mäd-chen deiner Liebe begleitet dich! Freude erhelle nunjedes Gesicht!"
Hier nahm Fingal den Speer, und schritt voranin seiner Kraft. Weit thaten Karrik-Thuras Pfortensich auf. Das Muschelmahl ward aufgesetzt. Dazu er-