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Drauf stürzt' er voran mit dem Strome seinesVolks. Doch er traf auf einen Felsen. Fingal standohne Wank. Zertrümmert prallten, links und rechts,die Wogen der Schlacht von ihm ab. Doch harmlosflohen sie nicht. Hinter drein war des Königs Speer.Das Feld ward mit Kriegern bedeckt. Ein steigenderHügel nur rettete noch den Rest.
Frothal sah der Seinigcn Flucht. Hoch schwoll seinHerz vor Wuth. Er senkte zu Boden den Blick, undrief den edeln Thubar: „Thubar, mein Heer ist ge-flohn. Nicht fürder hebt sich mein Ruhm. Nun willich allein dem Könige stehn; denn ich fühle mein glü-hendes Herz. Sende einen Barden, den Zweikampfzu fodern! Wende dagegen nichts ein! — Doch, Thu-bar, ich lieb' ein Mädchen. Sie wohnt , an ThanosStrom; es ist die wcißbusige Tochter Hermans, Utha,mit den sanft rollenden Augen. Sie scheute die tiefbegrabne Komala. Geheime Seufzer entstiegen ihr, alsich die Segel erhob. Melde du dem Harfenmädchen,daß nur sie mein Herz entzückt."
So sprach er, entschlossen zum Kampf. Doch Uthassanfter Seufzer war nicht fern. Sie war ihrem Hel-den in männlicher Rüstung gefolgt. Sie rollt' ihrAug' insgeheim auf den Jüngling, tief unterm Stahlhervor. Sie sah den Barden gehn, und drei Mal ent-sank der Speer ihrer Hand. Im Winde zerflattert'ihr loses Haar. Von Seufzern schwoll ihr weißer.Bu-sen. Sie erhob nach dem König ihr Auge. Siewollte reden; doch drei Mal gebrach ihr der Laut.
Fingal vernahm des Barden Ruf, und kam in