steigend verlöschender Esse, welchen der Stecken desKnaben zerstöret.
Mit Geheul zusammen sich rollend, erhob auf demSturme sich Lodas Geist. Ganz Jnis-Tore durch-dröhnte der Laut. Ihn vernahmen die Wogen des Ab-grunds, und stockten erschrocken im Lauf. Hui! fuhrenFingals Gefährten empor, und ergriffen die mächtigenLanzen. Der König ward vermißt. Voll Zorn erhübensie sich in lautem Waffengeklirre. —
Der Mond ging im Osten hervor. In blinkenderRüstung kam Fingal zurück. Groß war die Wonneder Seinen. Ihre Seelen beruhigten sich, wie nachdem Sturme das Meer. Ullin stimmte ein Frcudcnliedan. Die Hügel von Jnis-Tore frohlockten. DieFlamme der Eiche wuchs an; und Heldensagen wurdenerzählt. —
Doch Frothal, Soras zorniger Fürst, saß harmvollunter einem Baum. Sein Heer umströmte Karrik-Thura. Ergrimmt blickte er die Mauern an, undlechzte nach Kathullas Blut, der einst im Streit ihnbezwang. Als Frothals Vater, Annir, noch in Soragebot, da erhob sich ein Sturm auf dem Ocean, undverschlug den meerdurchstreifenden Frothal nach Jnis-Tore. Drei Tage gastete er hier in Sarnos Burg,und erblickte die langsam rollenden Augen Komalas.Schnell liebt' er sie mit jugendlicher Gluth, und strebtenach dem Genuß des Mädchens mit den weißen Armen.Kathulla befehdete ihn drob; es erhub sich ein grimmi-ger Kampf. Frothal ward in Bande gelegt. DreiTage mußt' er büßen dafür in der Halle allein. Am