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als sie dieß hörten, und da sie ihn darauf näher be-trachteten, erkannten sie ihn an seinem Wesen, anseiner Stimme, und an der Art, mit der er sich anAnthien erinnerte. Sogleich sielen sie auch zu seinenFüßen gaben sich zu erkennen, und erzählten ihm all'ihre Begebenheiten; nämlich die Reise von Tyrus nachSyrien, den Zorn der Manko, ihre Verkaufung nachLycien, den Tod ihrer Herrschaft, ihre Reichthümer,und die Rückreise nach Rhodus. Darauf nahmen sieden Abrokomas mit sich in ihre Wohnung, übergabenihm ihr ganzes Vermögen, bedienten ihn mit allerSorgfalt, und hießen ihn guten Muths seyn. Aber beiihm ging nichts über Anthien, daher war seiner Thra-nen noch kein Ende.
Indessen, daß nun Abrokomas sich bei seinen altenGespielen zu Rhodus aufhielt, und berathschlagte, waser anfangen wollte, beschloß Hippothous, Anthien ausItalien hinweg und nach Ephesus zu führen, um sieihren Acltern wieder zu bringen, und Nachricht vomAbrokomas einzuziehen. Daher ließ er alles das Sei-nige auf ein großes Ephesisches Schiff laden, segeltemit Anthien ab, und landete nach einer kurzen undangenehmen Fahrt des Nachts zu Rhodus an. Hierkehrt' er bei einer alten Matrone, mit Namen Anthäa,nicht weit vom User ein, und nahm Anthien mit sichzu seiner Wirthinn. Diese Nacht ruhten sie aus, undden folgenden Tag wollten sie weiter schiffen. Es trafsich aber, daß dieser ein Festtag war, welchen die Rho-dier, der Sonne zu Ehren mit öffentlicher Pracht be-gingen. Alle Bürger versammelten sich zu dieser Feier,