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2 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 1
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einbalsamiret, welche der Alte wohl verstand.Dasist sie, mein Sohn; mit dieser unterhalt' ich mich, alslebte sie noch; neben dieser ruh' ich, halte mit ihrmeine Mahlzeit, und wenn ich ermüdet vom Fischenheim komme, so erquicket dieser ihr Anblick mich wie-der. Denn sie erscheinet meinen Augen nicht so, alsvielleicht den dcinigen. Ach, mein Sohn! ich denkesie mir noch so, wie ich sie zu Sparta, oder aufunserer Flucht sah. O, jene Nachtfeier vergesse ichnimmer!" Indem der Alte noch redete, schluchzteAbrokomas heftig:Wann werd' ich dich armes, un-glückliches Mädchen, oder wenigstens deinen Leichnamwieder finden? Welchen Trost des Lebens gewähretnicht noch Thelxinoens Körper dem Aegialeus! Nunbin ich wahrhaftig überzeugt, daß ächte Liebe nimmerältert. Ich durchirre die ganze Welt, und alle Meere,ynd doch kann ich nichts von dir erfahren. O grau-same Weißagung! O Apoll, Verkünder derselben, er-barme dich unserer, und laß sie endlich ihr End' er-reichen."

Also wehklagte Abrokomas; und Aegialeus sprachihm Trost zu. Noch eine Zeit lang blieb er zu Syra-kus, und trieb einerlei Gewerbe mit dem Alten.

Indessen hatte Hippothous ein mächtiges Räuber-heer aufgerichtet, womit er aus Aethiopien abzuziehen,und größere Unternehmungen zu wagen beschloß. Dennes war ihm nicht genug, nur einzelne Personen zuberauben, sondern ganze Dörfer und Städte wollt' eranfallen. Daher versammelt' er seine Leute, und ludden ganzen Raub auf Lastthiere und Kameele, deren