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fangs ab; endlich aber machte sie dem Psammis weiß,ihr Vater hätte sie bei ihrer Geburt, bis an ihre Hoch-zeit, der Isis geweihet. Bis dahin wär' es noch einJahr. „Wenn du nun, fügte sie hinzu, ein dieserGöttinn geheiligtes Mädchen schändest, so wirst du siezu großem Zorne reizen, und sie wird schwere Rachedeßhalb an dir nehmen." Psammis ließ sich bereden;denn solche Barbaren sind von Natur abergläubisch undfeigherzig. Er that ein Gebet zu der Göttinn, undenthielt sich, Anthien zu berühren.
Unterdessen nun Psammis sie als eine der Isis ge-heiligte Person ausbewahrte, so verfehlte das Schiff,woraus sich Abrokomas befand, des Weges nach Ale-xandrien, und geriet!) an die Ausflüsse des Nil, in dieGegend, die man Paratänios nennet, hinwärts nachder Seeküste von Phönicien. Als sie dort ausstiegen,überfielen sie eine Menge Hirten aus der Gegend, undbemächtigten sich ihrer Sachen. Die Menschen aberbanden sie, und führten sie durch lange Wüsteneiennach Pelusium, einer Aegyptischen Stadt, und verkauf-ten daselbst den Einen an Diesen, den Andern anJenen. Den Abrokomas kauft' ein alter Kriegsmann,der Araxus hieß, und bereits ausgedient hatte. Die-ser hatt' ein Weib, unzüchtig in ihren Mienen, undnoch ärger in ihren Reden, als alle Grenzen der Ent-haltsamkeit überschritt. Kyno hieß das Weib, und ver-liebte sich in den Abrokomas, als er kaum in's Hausgetreten war. Ihre Liebe wurde bald ungeduldig,und schmachtete darnach, ihre Lust mit mit dem Abro-komas zu büßen. Araxus war dem Jünglinge gleichfalls