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den anders ging. Daher beredet' er seinen Water,einen bösen, niederträchtigen, geizigen Mann, daß erihm den Hyperanthes zum Unterricht übergäbe; denner gab sich für einen Sprachmeister aus. Auf die Arterlangt' er ihn, hielt ihn Anfangs eingeschlossen, unddarauf nahm er ihn mit sich nach Byzanz. Ich folgtedem Knaben mit Hintansetzung alles des Meinigennach, und besucht' ihn, so oft es anging. Es gingaber nur selten an. Weil ich überall beobachtet ward,so wurde mir ein Kuß etwas sehr Rares, und jedeUnterredung erstaunlich erschweret. Endlich wurde ichungeduldig, machte mich auf, und ging nach Perinthuszurück, verkaufte Alles, was ich dort besaß, und kammit dem gelösten Gelde wieder nach Byzanz. Hierbewaffnet' ich mich mit einem Dolche, ging um Mit-ternacht in das Haus des Aristomachus, stieß ihm imBette neben meinem Knaben den Dolch in's Herz,und machte mich in der Stille der Nacht ganz heim-lich mit dem Hyperanthes davon. Wir reiseten dieganze Nacht durch nach Perinthus zu, bestiegen daselbstein Schiff, und fuhren, ohne daß irgend Jemand et-was davon wußte, nach Asien. Eine Zeit lang hattenwir eine glückliche Fahrt. Als wir aber neben Les-bos kamen, stieß ein gewaltiger Sturm auf uns los,und warf das Schiff um. Ich aber schwamm mitdem Hyperanthes davon, und nahm ihn auf meinenRücken, um ihm das Schwimmen leichter zu machen.Als die Nacht einbrach, konnte der Knabe das Schwim-men nicht mehr aushalten, und starb vor großer Er-müdung. Ich konnte nichts weiter von ihm, als nur