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Hände voll Sand aus der Nähe, über meinen entseel-ten Leichnam. O süßer Tod, wenn ich mit dem Abro-komas zugleich in's Reich der Schatten hinab steigenkönnte!" So klagte sie, und bewegte das Herz desHirten zu mitleidigem Erbarmen. Er bedachte, welcheverruchte That es wäre, ein so unschuldiges und schö-nes Mädchen zu ermorden, und wagte daher nicht,den Streich auszuführen, sondern nahm sie bei derHand, und sagte: „Du weißt, Anthia, daß unsereGebieterinn mir deinen Tod geboten hat; aber weilich die Götter fürchte, und mich deiner Schönheitjammert, so will ich dich lieber fern von diesen Gren-zen in ein fremdes Land verkaufen, damit es Mantonicht wieder erfahre, daß du nicht getödtet bist,und desto grausamer mein eigenes Verderben be-schließe." Da umschlang das Mädchen die Kniee desHirten, und weinte. „O ihr Götter, und du, va-terländische Diana, vergeltet diesem Hirten seine Gut-thaten!" Als ihn nun Anthia ermunterte, daß er fort-machen sollte, nahm er sie mit sich, und führte siean den Hafen, woselbst er sie an Cilicische Kaufleuteverkaufte, und mit dem gelöseten Gelbe wieder nachseiner Flur zurück kehrte. Die Kaufleute nahmenAnthien mit sich auf's Schiff, und kamen mit ein-brechender Nacht an die Cilicische Küste. Hier aberstürmten ihnen widrige Wind' entgegen, wovon ihrSchiff zerscheiterte, so daß sie nebst Anthien sich küm-merlich auf den Trümmern an's nahe Ufer rettenmußten. Nicht weit vom Ufer war ein großer dickerWald, in welchem sie, nachdem sie die ganze Nacht