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Welche du suchst, und stände noch etwa das vorige Troa;
Ließ' auch Troa jetzt durch Wogen und Sturm sicherreichen!
Mir enteilest du? Mir? — Bei diesen Thränen, beideiner
Mir verpfändeten Hand, bei den Schwüren ewigerTreue, 350
Bei dem ersten Genuß der unersättlichen Liebe,
Oh! und bei Allem, was ich im seligen Taumel dirhingab,
— Arme Verschwenderin»! nichts behieltest du übrig! —bei Allem,
Liebster, beschwör' ich dich! Wenn je dir Liebes undGutes
Dido gethan, und an ihr je irgend was lieb dir undsüß war, 355
Ach! so erbarme dich ihrer und ihres sinkenden Hauses!
Dido, Dido fleht! wenn irgend Flehen dich rühret,
O, so rühre dich dies! So ertödte den schrecklichstenVorsatz! —
Deinethalben bedroht mich der Haß der Lybischen Völker,
Und der Gewaltigen Zorn in den Horden wilder No-maden. 360
Selbst die Tyrier sehn mir scheel ob meiner Verschwendung.
Götter! die Blume der Scham—du hast sie gebrochen,die Blume,
Welche der Völker Sang einst bis zum Himmel er-hoben! —
Was für Händen verläßt der so treulich bewirtheteGastfreund,