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2 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 1
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Sprach's, und aufmerksam vernahmen sie ihn, undgehorchten.

Rührig bereiteten sie das Mahl, und schmausten zu-sammen. 55

Keines Begierde gebrach sein gleichgemefsener Antheil,Und so bald sie die Lust nach Trank und Speise gestillet.Kehrte der klebrigen Jeder nach seinem Gezelte zur Ruhe.Aber Pcleus Sohn lag tief aufstöhnend am UferDes lautrauschenden Meers, von Myrmidonen um-lagert, 60

Auf dem nackten Boden, wo Fluchen das Ufer be-schwemmten.

Als ihn endlich der Schlaf, der die Herzen der Sorgenentbindet,

Sanft umwallend befiel, denn er hatte die herrlichenGlieder

Abgemüdet, indem er um Ilion Hektorn verfolgte,

Da erschien vor ihm die Seele des armen Patroklos, 65Ganz ihm gleich an der Größe, den schönen Augen,der Stimme

Und dem Gewände. Sie trat ihm zu Haupt, underhub die Stimme:

Schlafen kannst du also, uneingedenk meiner, Achilleus?Ach, den Lebenden schätztestdu besser, als jetzo den Tobten!Stracks begrab' mich, auf daß ich die Pforten desOrkus durchwandle! 70

Denn noch scheuchen mich fern die Seelen, des LebensGebilde,

Wollen nicht, daß ich zu ihnen mich jenseits des Stro-mes geselle,