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2 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 1
Entstehung
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Sprach's, und trieb in den schrecklichen Schild dieeherne Lanze,

Graunvoll brüllte der große Schild von dem Träfe derSpitze.

Und der Pelide, bestürzt, hielt mit der nervigen Faustweit 260

Ab von sich den Schild, im Wahn, es durchbohre soleicht ihn

Die weitschattende Lanze des hochbeherzten Aineias.Unbesonnener! Nicht zu erwägen in Herzen und Sinnen,Daß so leichtlich nicht die herrlichen Gaben der GötterSterblicher Menschen Gewalt erliegen, oder nur wei-chen! 265

Keineswegs durchdrang des kampfgeübten AineiasReiffender Speer den Schild. Ihn hielt das Olym-pische Gold auf.

Nur zwei Schichten fuhr er hindurch. Drei warennoch übrig.

Denn fünf Schichten hatte der Lahme zusammen ge-schmiedet.

Zwei von Erz, und zwei von Zinn, die innerstenbeide, 270

Eine dazwischen von Gold. Die hemmte die eherne Lanze.Aber nun warf Achill den weithinschattenden Speer hin;Traf damit auf der obersten Wölbung den überallschlichten

Schild Aineiens da, wo am allerdünnstcn das Erz liehAuch am dünnsten sich die Stierhaut zog, und hindurchfuhr 275

Pelions Esche, daß laut der Schild erbrachte vom Träfe.

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