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Laodokos, dem Sohn Antenors, mächtig im Speer-kampf;
Forscht' umher, wo sie den göttlichen Pandaros fände;Fand Lykaons Sohn, den Tadellosen, den Tapfer«,Stehen, zwischen den Reihen der starken beschilderenKrieger, 80
Welche mit ihm hierher Aisepos Fluchen entzogen;
Trat dicht zu ihm hin, und sprach die geflügelten Worte:Folgtest du mir wohl, o Sohn des kriegrischgesinn-ten Lykaon?
Kühnlich ein rasches Geschoß nach Menelaos zu senden?
Ruhm und Dank erwürbe dir das bei sämmtlichen
Troern, 95
Und gewiß vor allen am meisten beim Könige Paris.Sicherlich lohnt' er's dir vorzüglich mit herrlichen Gaben,Säh' er Atreus Sohn, den Kriegeshold, Menelaos,Deinem Geschoß erliegend, zur traurigen Flamme ge-tragen.
Auf denn, und richte den Pfeil aus den siegfrohlocken-den König! 100
Aber gelob' auch dem bogenberühmten Lykischen PhoibosEine Dank-Hekatombe von Erstlingslämmern zur Weihe,Wann du die heilige Stadt Zeleia wieder erreichest!
So sprach Pallas Athene, und lenkte das Herz desBethörten.
Stracks entblößt' er den glatten Bogen vom üppigenSteinbock, 105
Welchem er selber einst von unten empor in das Herz trafDenn er lauert' ihm auf, da jener vom Felsen herabsprang,