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Das zur Freude den Feinden, und dir zur eigenenSchande?
Mußtest du nicht jetzt stehn dem Kriegeshold Menelaos?
Hättest erkannt den Mann, deß blühende Gattin duraubtest.
Keine Gab' Aphroditens, nicht Laute, noch Locken, nochLiebreiz
Hätten dich dann geschützt vor deiner Vermählung mitStaube. 55
Zagten die Troer nur nicht, so wärst du mit steiner-nem Rocke
Längst bekleidet für alle das Unheil, so du gestiftet!
Ihm antwortete drauf der göttlichgebildete Paris:
Hektar, meine Schuld rügst du nicht über Verschulden.
Immer ist doch dein Herz der unverwüstlichen Axtgleich; 60
Tief durchfährt sie das Holz, indem der Zimmrer de»Schiffskiel
Künstlich aushaut, und vermehrt des Hauenden Schwung-kraft:
Unzertrümmerlich hält so auch das Herz dir im Busen.
Rüge nur nicht die lieblichen Gaben der goldenenEöttinn.
Unverwerflich sind der Götter Ehrengeschenke, 65
Welche nur sie verleih», nicht Jedermann eigene Wahlnimmt.
Willst du aber nun auch mich kriegen sehen undkämpfen,
So beruhige erst die übrigen Troer und Griechen.
Mitten darein stellt mich dem Kriegeshold, Menelaos,