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2 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 1
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Laut zu Apollon, dem Sohne der lockenlieblichenLcto:

Höre mich, Silbcrbogncr, o du, der du Chrpse um-schirmest,

Sammt der herrlichen Killa, und Tenedos mächtig be-herrschest,

Smintheus! Hab' ich dir je den holden Tempel be-kränzet,

Je dir fette Hüften verbrannt von Farren und Zie-gen : 40

O so erfülle nun auch mir dies mein Herzcnsver-langen!

Räch' an den Danaern meine Zähren mit deinen Ge-schossen !

Also fleht' er; und ihn erhörte Phoibos Apollon.

Sieh, er entfuhr den Höhn des Olympos, zornigenHerzens,

Ueber der Schulter den Bogen und doppelt verschlosse-nen Köcher. 45

Hell erklangen die Pfeil' an der Schulter des Innig-ergrimmten,

Als er daher sich schwang. Er aber zog wie die Nachther;

Hielt unfern der Schiffe, und sendete sein Geschoß ab.

Grausenvoller Klang entging dem silbernen Bogen.

Erst erlegt' er die Mäuler und hurtigen Hunde derGriechen; 50

Aber bald bezielt' er auch Sie mit den Todesgeschossen;

Traf, und rastlos flammte die Menge der Leichen-gerüste.