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2 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 1
Entstehung
Seite
169
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Einwand gegen meine Zeitwage gelten. Eine Uhr frei-lich, selbst mit einem Secundenzeiger, läßt sich hiernicht gebrauchen. Aber ich habe doch mit großem Fleiße,und ich möchte sagen, genauer gemessen, als man dieSchwere eines Ducatens auf der Fingerspitze zu wägenpflegt. Sie werden an obigem Beispiele überall wahr-nehmen, wie fast Alles sich mehr in's Längere zieht,und finden, daß der längsten Splben, 77 ungleichmehr, als der kürzesten, z, ferner der längeren,77 immer noch mehr, als der kürzeren, 7, hergegender langen, 77 weniger, als der kurzen, 7, sind.Von den Zwittersylben werden sich, wenn nicht in obi-gem kleinen Exempel, doch in der ganzen Sprache mehrsolche, als solche, 77, finden. Alles dies beweisetdes Volle, das Langtönende unserer Sprache,welches auch eben daher zum Hexameter sich nicht schickt.Denn z. B. der Griechische Dactylus besteht meist ausSylben, ? L Z, oder, V Z Z, und so muß auch derrein und wohl klingende Dactylus beschaffen seyn. Aberwie viele solche Dactylen haben wir für den DeutschenHexameter? Wenige sind kaum so, 77 7 7, mehrerefallen so aus, 'V l 1 , und diese schon wollen nicht rechtmehr über die Lippen. Wie unangenehm sind vollendsdie, 77 ^ 777 , über die man in vielen Deutschen Hexame-tern so oft hinstolpern muß! Wie viel Dactylen haben wir,worin die beiden kurzen Sylben, jede ein halber Zeitschlag,zusammen genommen der ersten langen, ein ganzer Zeitschlag,( 1 ^ 2 ,) gleich wären, wie doch meisten Theils seyn sollte?Der vollkommen gleichsylbigen Spondäen haben wirebenfalls so wenig. Die meisten fallen in Trochäen aus.