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2 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 1
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soll. Ich habe Leuten von feinem Ohre den Anfangder dritten Rhapsodie der Deutschen Ilias vor-gelesen :

Als jeglich Heer, sammt seinen Obersten,

Geordnet war, zog mit Gekreisch und Lärm,

Den Vögeln gleich, der Troer Schaar einher.

So lärmet durch die Lust ein Kranichflug,

Von Schlackerwetter und Decembersrost 5

Verscheucht, und lärmet über'n Wogenstrom

Des dunkeln Oceans dahin, und bringt

Herab von oben den Pygmäen Mord

Und Untergang durch schwere Fehd' in's Land.

Doch die Achäer rückten still heran, 10

Muth schnaubend und gefaßt in ihrem Sinn,

Für Einen Mann zu stehn. Wie wenn der SüdDie Wipfel des Gebirgs in Nebel hüllt,

Verhaßt dem Hirten, aber günstiger

Dem Dieb, als Mitternacht; denn rings umher 15

Kann Steinwurfs Weite kaum das Aug' erschaun:

So stieg, von ihrem Fußtritt aufgewühlt,

Der Staub in Wirbelwolken in die Luft.

Denn rasch durchwandelten sie das Gefild'.

Ich habe die Leute auf ihr Gewissen gefragt: Liebersagt mir, klingt' euch das zu eintönig? Könntet Jhr'swohl einige Stunden, durch ein Paar tausend Versehindurch, so fort tönen hören? Und sie haben mir ausihr Gewissen geantwortet: Ja! Sie könnten's.

Sehen Sie, das ist blanke bare Erfahrung. Wasu posteriori wahr ist, muß es auch a priori scyn.Woher kommt das aber? Wohl sonst von nichts, als