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2 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 1
Entstehung
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Griechischen Hexameters, mit allem seinen Inhalts,nachzubilden! Noch mehr, er sey es nirgends imStande! Aber wird dem Uebersetzer bei jeder andernVersart das nicht eben so begegnen?

A. Ich dachte nicht.

B. Fragen sie nur Bürgern, ob ihm bei seinenJamben jene Schwierigkeiten nicht zu Hunderten aus-gestoßen sind? Wenn er aufrichtig ist, so wird erIhnen gestehen, daß sich oft viel eher Sprachstoff zueinem schönen Hexameter, als zu seinem schwer daherschreitenden Jambus finde. Und wenn das wahr ist,so ist auch wahr, daß der Deutsche Hexameter, trotzallen seinen Unvollkommenheiten, dennoch wegen seinermehr abwechselnden Harmonie vorzuziehen gewesen wäre.

A. Schade, daß Bürger auf Ihre an ihn gerich-tete Appellation nicht gleich Bescheid geben kann. Aberich will einmal aus seiner Seele antworten, wie ich'sihm zutraue, und bei ihm zu verantworten gedenke.

Angenommen, daß Bürger nicht Knall und Fallsich hingesetzt, die erste, die beste Versart ergriffen,und ohne weiteres Bedenken drauf los gedolmetscht,sondern der Uebersetzungsgedanke erst lang' in ihm ge-woget und gcgohren habe, eh' er noch eine Zeile auf'sPapier geworfen: so könnt' es nicht fehlen, es mußten,während dieses Wogens und Gährens, mehrere möglicheEinkleidungsarten, als da sind Prosa, Hexameter ganzfreie namenlose Versart, Alexandriner, Griechischer undDeutscher fünffüßiger Jambus, u. s. w. sich ihm dar-stellen, und ihre Dienste anbicten. Es mußt' ihm ein-fallen, daß es nicht gleichgültig sey, welche Art er