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2 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 1
Entstehung
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Indessen säumte Paris nicht daheim, 650

Und eilt' in voller Rüstung, blank von Erz,

Auf raschen Füßen durch die Stadt dahin.

So reißt' der Hengst, der an der Kripp' im StallZn güldnem Hafer lang' gepraßt, sich los;

So donnert durch die Flur sein Huf dahin; 655So rennt er wiehernd zum gewohnten BadIm klaren Strom; wirft hoch den Hals empor;

Und schüttelt hoch die Mähnen in die Luft;

Und prangt, bewußt der herrlichen Gestalt;

So tragen leicht ihn seine Schenkel fort, 660

Zur Stut', in den bekannten Weidekamp:

Wie Paris hoch von Pergamus herab,

In Waffen leuchtend, wie die Sonn', einherFrohlockend auf geschwinden Schenkeln lies.

Er holte bald den Bruder ein, der schon 665

Den Ort verließ, wo er vom Weibe schied.

Verzeih', o Bruder, rief der schöne Prinz,

Hielt mein Verzug zu lang' allhiec dich auf;

Denn du entbotst mich früher schon hierher.

Hierauf der große schlachterfahrne Held: 670

Freund, Niemand, der's versteht und billig denkt,

Mag tadeln dich und deine Streitbarkeit.

Du bist ein Held! Nur selber gibst du nach;

Nur selber will der Held nicht, wie er soll!

Und mir vergällts das Herz, wenn ich von dir 675Das Hohngeschwätz der Troer hören muß.

Doch dulden sie für dich dies Ungemach!

Jetzt laß uns fort! Hiervon nach diesem mehr!

Wann wir, durch Zeus, die fußgeharnischten