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Draus naht' er sich der schönen Köm'gsburg,
Die über Kunstgewölben sich erhob.
In fünfzig Zimmern, von behaunem Stein,
Erbaut je eins am andern, hausetcn
Mit ihren Weibern Priams Söhne hier. 325
Zwölf Dachgcmacher, von behaunem Stein
Stracks gegen über, innerhalb des Hofs,
Erbaut je eins am andern, nahmen mitDen keuschen Weibern Priams Eidam' ein.
Hier traf die sanfte Mutter ihn, die zu 330
Laodicen, der schönsten Tochter, ging,
Und sank in seine Arme, und begann:
O Sohn, was ließest du die grause Schlacht?Bedrängen die verruchten DanaerDoch rings umher so wüthig jetzt die Stadt! 335Trieb dich vielleicht dein Sinn, aus hoher BurgZum Zeus die Hände zu erhöhn, hicher,
So harre, bis ich bringe süßen Wein,
Davon dem Zeus erst und den übrigenUnsterblichen du weihest, und hernach 310
Selbst zur Erquickung trinkest. Denn die KraftDes Müden weckt der Wein. Du aber bistErmüdet von Gefechten für dein Volk.
Hierauf der große schlachtersahrnc Held:
Mit Nichten, theure Mutter, reiche mir 315
Jetzt Honigwein! Entnerven möcht' er mich,
Daß mir entschwände Kraft und Heldenmuth.
Auch wag' ich's nicht, mit ungcwaschner HandDen Göttern dunkeln Rebensaft zu weihn.
Ich, triefend noch von Blut und Eiter, darf
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