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Erstirbt. Doch willst du wissen meinen Stamm,
Der weit und breit auf Erden kündlich ist,
So höre! Tief im rossenahrenden
Argiverland, zu Ephpra, lebt' einst
Ein Mann aus Aeols Samen, Sisyphus, 205
Der weiseste vor seinem Volk. Der Mann
Zeugt' einen Sohn, so Glaukus hieß, und der
Den unbescholtenen Bellerophon.
Bcllerophon ward von den Himmlischen
Mit Schön' und holder Männlichkeit begabt. 210
Darob sann Prökus, der Gewaltigste
Der Argicr, so Zeus ihm unterjocht,
Auf seinen Fall, und stieß ihn aus dem Volk.
Denn Prötus Weib, Antäa, jung und schön,
Begehrte zu verhohlnen Lüsten sein. 215
Jedoch mit Nichten überredte sieDen weisen redlichen Bellerophon.
Da rief die Tricgerinn dem Prötus zu:
Stirb! Oder tödte den Bellerophon,
Der mein, o Fürst, zu schnöder Lust begehrt! 220Da Prötus das vernahm, ergrimmt' er sehr.
Zwar wagt' er selber nicht, aus Götterfurcht,
Des Frommen Tod; doch sandt' er ihn hinwegGen Lycien, mit einem Unglücksbrief,
Worin sein Untergang geschrieben war. 225
Den hieß er reichen seines Schwähers Hand,
Daß dieser ihm bereitete den Fall.
Und er zog fort, mit günstigem GeleitDer Götter, in das Land der Lycier.
Und als er kam in das bestimmte Land,
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