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Der Menschen Willen, selbst sich angethan!
Du selber bist an unsern Fehden Schuld.
Denn du erzeugtest diese Rasende, 1100
Verderbliche, die stets aus Unheil sinnt.
Wir andern Götter zwar sind insgesammtDir unterthan, und merken aus dein Wort;
Doch diese strafst du nicht mit Wort, noch That,
Der Unholdinn! Ihr sichst du Alles nach, 1105
Weil du sie selbst gezeuget hast. Jetzt hat
Sie abermal den übcrmüthigen
Tydiden gegen die Unsterblichen
Zur Wuth entflammt. Erst hat er Cyprien
Am Handgelenk versehet; nun aber gar 1110
Gleich einem Dämon wider mich gestürmt.
Und hatten mich nicht rasche Schenkel ihmEntführt, so hätte lang' im gräßlichenGewühl von Leichen mich der Schmerz gequält,
Und ehrne Streiche hätten mich entmannt. 1115
Ergrimmt blickt' ihn der Wolkensammler an:
O jammre nicht, du Wankclmüthiger!
Denn, wahrlich! bist mir der VerhaßtesteVon allen Göttern im Olymp! Hast stetsAn Hader, Krieg, und Schlachten deine Lust. 1120Den unerträglichen, den starren SinnVon deiner Mutter Juno hast du auch.
Kaum, daß mein Wort zu zähmen sic vermag!
Und dies dein Leid kommt, dünkt mich, blos von ihr.Doch will ich nicht in deinen Schmerzen dich 1125Verlassen; denn auch dich Hab' ich erzeugt;
Mein Weib hat dich geboren. Wärest du,