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2 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 1
Entstehung
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Doch ihrer war nicht solche Menge dort,

Als schöngebildeter Achäer hier.

Drauf frug der Greis, als er Ulyssen sah:

Wer, sag' mir, trautes Kind, ist Jener dort,

Der kürzer zwar, als Atreus Sohn, an Wuchs,Doch breiter noch an Brust und Schulter scheint?Sein Rüstgezeug liegt in das Gras gestreckt;

Er selber wandelt, wie ein Widder, durchDie Reihn der Scinigen. Ich gleich' ihn rechtDem Heerdenmann, von dicht bewolltem Vlies,Der durch die große Silberheerde schweift.

Erwiedernd sprach die schöne Tochter Zeus:

Der ist Laertens kluger Sohn, Ulyß,

Erzogen zwar auf Jthakas Gebirg',

Doch kundig alles Raths und aller List.

Hier siel der weise Greis Antenor drein:

Da hast du, Frau, ein wahres Wort geredt;Denn einst kam, mit dem tapfern Menelas,

Der göttliche Ulysses deinethalb

Als Abgesandter her. Ich nahm sie auf

Bei mir, und that nach Gastrecht ihnen wohl.

Da Hab' ich Beider Art und Geist erforscht.

Wann Jeder in der Volksversammlung stand,Dann ragt' an breiten Schultern MenelasHervor; doch saßen sie, so war UlyßAnsehnlicher. Im Reden vor dem VolkWar jener aufgeschürzt und kurz, doch scharf;Nicht wortvoll, doch im Ausdruck treffend stets;Ob er viel jünger gleich an Jahren war.

Trat nun Ulyß empor, so stand er erst,

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