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2 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 1
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Gebeut viel Mehrern. Sohn des Atreus, nun

Bezähme deine Wuth; so will ich dann

Auch den Achilles flehn, von seinem Grimm

Zu lassen, der für's Ungestüm des Kriegs

Ein mächtig Bollwerk der Achäer ist. 400

Hierzu sprach Agamemnon, der Regent:

Fürwahr! Du redest weise, Greis. Allein,

Hier dieser Mann will über Alle seyn;

Uns Alle will er unterjochen, er!

Uns allzumal beherrschen; Allen will 405

Sein Wink gebieten. Aber das gelingt

Ihm nimmer. Wenn ihn die Unsterblichen

Zum Kriegesmann geschaffen, haben sie

Drum Schmähung ihm zu reden auch vergönnt?

Ihn unterbrach der göttliche Achill: 410

Fürwahr! ein Zage wär' ich und ein TropfZu schelten, so ich dir in Allem, wasNur dir behaget, wiche! Andern magstDu so befehlen. Mir gebeut nur nicht!

Ich will nicht unterthan dir seyn. Vielmehr 415Vernimm noch dieses, und verschleuß es tiefIn dein Gedächtniß! Dieser Arm soll nichtDes Mädchens halber streiten, noch mit dir,

Noch auch mit einem Andern, wenn ihr mir

Nun eure Gabe nehmt. Allein was sonst 420

Auf meinem schnellen schwarzen Schiff noch ist,

Sollst du mir wider Willen nicht entstehn.

Ha! Wag' es nur; auf daß auch Diese hierEs innen werden, wie so stracks mein SpeerVon deinem schwarzen Blute triefen soll! 425