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Gebeut viel Mehrern. Sohn des Atreus, nun
Bezähme deine Wuth; so will ich dann
Auch den Achilles flehn, von seinem Grimm
Zu lassen, der für's Ungestüm des Kriegs
Ein mächtig Bollwerk der Achäer ist. 400
Hierzu sprach Agamemnon, der Regent:
Fürwahr! Du redest weise, Greis. Allein,
Hier dieser Mann will über Alle seyn;
Uns Alle will er unterjochen, er!
Uns allzumal beherrschen; Allen will 405
Sein Wink gebieten. Aber das gelingt
Ihm nimmer. Wenn ihn die Unsterblichen
Zum Kriegesmann geschaffen, haben sie
Drum Schmähung ihm zu reden auch vergönnt?
Ihn unterbrach der göttliche Achill: 410
Fürwahr! ein Zage wär' ich und ein TropfZu schelten, so ich dir in Allem, wasNur dir behaget, wiche! Andern magstDu so befehlen. Mir gebeut nur nicht!
Ich will nicht unterthan dir seyn. Vielmehr 415Vernimm noch dieses, und verschleuß es tiefIn dein Gedächtniß! Dieser Arm soll nichtDes Mädchens halber streiten, noch mit dir,
Noch auch mit einem Andern, wenn ihr mir
Nun eure Gabe nehmt. Allein was sonst 420
Auf meinem schnellen schwarzen Schiff noch ist,
Sollst du mir wider Willen nicht entstehn.
Ha! Wag' es nur; auf daß auch Diese hierEs innen werden, wie so stracks mein SpeerVon deinem schwarzen Blute triefen soll! 425