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So räche meine Zähren dein GeschoßAn den Achäern! Also betet' er.
Und ihn vernahm Apollo Phöbus, fuhrHerunter von Olympus Zinnen, GrimmIn seinem Busen. Von den Schultern hing 70Der Bogen und der Köcher, rund bedeckt.
Hell klirreten die Pfeil' am Rücken desErgrimmten Gottes, wann er nieder trat.
Er zog wie Mitternacht. Unweit des Heers
Ließ er sich hin, und schnellte sein Geschoß. 75
Klang ging vom Silberbogen grausenvoll.
Die schnellen Hund' und Mäuler traf er erst,
Jagt' aber bald den mörderischen Pfeil
Auch aus sie selbst. Und rastlos loderten
Mit Leichen Scheiterhaufen ohne Zahl. 80
Neun Tage lang fuhr sein Geschoß in's Heer.
Am zehnten aber schaart' Achill das VolkjZusammen. Juno gab ihm dies in's Herz.
Sie jammert' es der Griechen, die sie so
Dahin sah sterben. Alles Volk erschien. 85
Es schloß sich die Versammlung; und hier
Erhob Achill zuförderst sich, und sprach:
Sohn Atreus, nunmehr, dünkt mich, werden wirDurch neues Jrrsal rückwärts müssen fliehn.
Wenn nur der Tod uns noch entrinnen läßt; 9VDenn Krieg und Pest bekämpfen uns vereint.
Auf denn, und laß der Seher einen unsBefragen, oder einen Priester, oder auchDer Träumedeuter einen, (denn der TraumKommt auch vom Zevs,) der kund uns thu', warum 95-