sich der Pflege einer düster» Köchin» oder lachenderErben überlassen muß."
Antw. Solche einzelne Fälle gehören nicht indie Untersuchung, was in Hinsicht der Aufhebungoder Beybchaltnng eines allgemeinen Gesenktbesser sey; sonst kbnnte man auch sagen: Beneidens-wert!) ist das Los eines Geistlichen, der auf demKrankenbette, im Alter, sorgfältig gepflegt von einerfrommen, rechtschaffenen Haushälterin,,, die christ-liche Geduld, die er so oft gelehrt, jetzt durchsein Beyspiel lehrend, Gott ergeben, frey vo»jenen Banden, die der Ehemann mei-stens mit Schmerzen zerreißen muß,voll Sehnsucht nach dem Anschauen Gottes und derherrlichen Gesellschaft seliger Geister, mit leichtemGemüthe die Erde verläßt, deren Guter alle demmenschlichen Herzen Loch keine dauerhafte Freudegewähren!
Anonymus. „Don den Banden der Ehe um-schlungen, wird der Geistliche, der bisher nur seineKirche kannte, nun dem Vaterland und dem Für»sten wieder gegeben," u. s. f.
Antwort. Ueber d esc» Punct glaube ich § XXIHgenug gesagt zu haben. Und gewiß würden auch dieheutigen Cälibatsgegner dem Herrn Anonymus ant-worten : „Laßen Sie das gut sey»; ihr Wunsch isterfüllt l" —