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Einleuchtende medizinisch-philosophische Beweise, daß Jesus Christus, nach der an ihm vollzogenen Kreuzigung, nicht von einer Todähnlichen Ohnmacht befallengewesen, sondern wahrhaft gestorben u. darauf von den Todten wieder auferstanden sey : allen Verehrern des wahren Christenthums zugeeignet
Entstehung
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ein höheres Wesen, was die Seher unterden Hebräern längst vorher geahnet, verkün-det und bezeichnet hatten, in menschlicherGestalt, zu einer Zeit, wo die Römer denganzen bekannten Erdball unterjocht hatten.Schwerlich konnte der heilende Arzt gegensolche tief eingewurzelte Seelen - Gebrechenzu einer gelegener« und passender« Zeit kom-men: denn die Römer, das gebildetste undaufgeklärteste Volk der Vorzeit, trugen mitihren Waffen nicht allein ihre Gesetze, Kul-tur und Aufklärung in drcy Welttheile, son-dern auch ihre Duldsamkeit gegen jede Re-ligion und GotteS-Verehrung. Es ist da-her wohl keinem Zweifel unterworfen, daßeö in dem Plane der ewigen Weisheit lag,daß die Römer so unermeßliche und bcyspiel-lose Eroberungen machen mußten, um Chri-stus und seiner lehre den Eingang und Wegzu dem Verstände und Herzen der Menschenzu bahnen.

Gott konnte als ein Geist unmittelbarzu den, mit groben Körpern und thierischerSinnlichkeit begabten, Menschen nicht sprechen.Er umgab daher seinen Gesandten an sieauch mit der Hülle des sterblichen Menschen.Er mußte ihn aber mit ungewöhnlichen undübernatürlichen Gaben ausrüsten, sonst hätteer den Verstand der Klüger» und Gebildeter«unter ihnen nicht überzeugen, und das Herz