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Einleuchtende medizinisch-philosophische Beweise, daß Jesus Christus, nach der an ihm vollzogenen Kreuzigung, nicht von einer Todähnlichen Ohnmacht befallengewesen, sondern wahrhaft gestorben u. darauf von den Todten wieder auferstanden sey : allen Verehrern des wahren Christenthums zugeeignet
Entstehung
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erforschlich. Weshalb der unsterbliche Hat.ler, der nncrmüdetste Späher und Kennerderselben demuthövoll sang:

^In's Innere der Natur dringt kein er-schaffncr Geist,

„Zu glücklich, wann sie noch die auß'reSchale weist;

„Du hast nach reifer Müh', und nach durch-wachten Jahren,

„Erst selbst, wie viel uns fehlt, wie nichtsdu weist, erfahren" ^).

Wir sind auf diesem zwar ungeheuergroßen, aber in Vergleich der ganzen uner-meßlichen Schöpfung, wie ein Sandkornunbedeutendem, Erdball von Millionen Wun-dern umringt, welche die unbegreisiiche Machtund Weisheit ihres Urhebers auf das ein-leuchtendste und unwiedersprechlich beurkunden.Allein welcher Sterbliche wagt es, nur diemit unbewaffneten Sinnenwerkzeugen wahr-nehmbaren, alle zu erfassen, bis in ihreinnersten Triebfedern zu verfolgen, sie zu ent-ziffern und jede Dunkelheit in ihrem Orga-nismus auszuhellen! Dieser Sterbliche, dersich größtencheils selbst ein Räthsel ist, dersich weder geistig, noch körperlich in deninnersten Gemächern genau kennt: der zwar.

r) Die Falschheit menschl. Tugenden. Schwei-zerische Gedichte. S. 94- Reutlingen 1785.

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