fung, bist du von tausend Wundern umge-ben, und du wirst sie dafür erkennen, wenndu nur gesunde, etwas durch Cultur verfei-nerte Sinne und schlichten, etwas geläuter-ten Verstand hast. Nur Unwissenheit,Verschrobenheit, Verbildung und Aberwihentrücken sie deinen körperlichen und geisti-gen Augen.
Bedeutende Blutungen, Wunden undEntzündungen können zufolge der untrüglichenErfahrungen und der Lehren der Meister inder Medicin '), nur durch Entfernung allerReize, und Vermeidung der Anstrengungder Seele und des Körpers, insonderheitdes kranken Organs glücklich geheilt werden;weil jeder Reiz und jede Anstrengung un-ausbleiblich Entzündungen, Blutungen unddas damit verbundene Fieber vermehren undverschlimmern.
I) Vogel's Handbuch der practisch. Arzney-wissenschaft. V. Th. S. 16. Stendal 1800.Neil über die Erkenntniß und Kur der Fie-ber. III. Bd. §.23. S. 40. Wien 1801. I.
I?. IHnnii. clv curanclis Iiniuinuiir uiorkis.
I4b. V. pses II. p. 109- Ill.inIiLinii 1807-Richter's speciclle Therapie. III. Bd. S. 248.Berlin 1815. Desselben Wundarzneykunst.I.Bd. S. 17 u. s. w. 153. I V. Bd. S.327.Bell's Lehrbegriff der Wundarzneykunst.I V. Theil. S. 115.