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Einleuchtende medizinisch-philosophische Beweise, daß Jesus Christus, nach der an ihm vollzogenen Kreuzigung, nicht von einer Todähnlichen Ohnmacht befallengewesen, sondern wahrhaft gestorben u. darauf von den Todten wieder auferstanden sey : allen Verehrern des wahren Christenthums zugeeignet
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Unausbleiblich mußte Jesus, als er vondem Kreuze genommen wurde — voraus-gesetzt, daß er noch lebte — von der hef-tigsten Entzündung seiner fünf Wunden undeinem wüthenden Wund- und Erkaltungs-Fieber schon befallen seyn oder sogleich befal-len werden. Man legte ihn, nachdem er übersechs Stunden mit entblöötem Körper auf derHöhe des Calvariberges ganz der Einwir-kung der freyen rauhen Frühlingsluft Preisgegeben war, in Leinewand gewickelt ohneLagerstätte und Bette in eine zu einem Grabebestimmte Felsenhöhle und walzte einenStein davor.

Hätten Joseph von ArimakhiaS, Nico-demuS und seine andern Freunde »ochdie leisesten Spuren des Lebens in ihm ent-decket und die geringste Ahnung von derMöglichkeit gehabt, ihn von seinen schwerenWunden heilen und in'S Leben zurückrusenzu können; so würden sie diesen tödtlich er-kälteten, verbluteten und verwundeten Freundnicht in eine kalte, felsigte, enge, zu einemGrabe ausgehauene, einsame Felsenhöhle,so nahe bey der bekannten und so berühmtgewordenen Marterstätte bcygesetzt, sondernihn vielmehr —- falls sie einige vernünf-telnde Klugheit und Einsicht gehabt hätten,welche man ihnen doch nothwendig beylcgen