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Einleuchtende medizinisch-philosophische Beweise, daß Jesus Christus, nach der an ihm vollzogenen Kreuzigung, nicht von einer Todähnlichen Ohnmacht befallengewesen, sondern wahrhaft gestorben u. darauf von den Todten wieder auferstanden sey : allen Verehrern des wahren Christenthums zugeeignet
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triebenen Nägel, nicht Blutgefäße, Mus-kelfasern, Sehnen, Nerven und Knochengequetscht und zerrissen worden waren. Wiehöchst gefährlich solche Verwundungen, be-sonders in heißen Climaten, als das pa-lästinaifche, sind, ist allen gelehrten Aerztenund Wundärzten bekannt. Nichts ist ge-wöhnlicher, als daß der Starrkrampf —l'elunus — und Kinnbackenkrampf —>Irisnins — sich dazu gesellen N Weil die-ser Zufall gewöhnlich tödtljch ist, so nenntman den 'l'eiunus im Deutschen nicht mitUnrecht, Todtenkrampf. Sehr oft entstehetdieser furchtbare Krampf auch aus bloßerErschöpfung durch geistige und körperlicheD.ualen und durch Blutverlust 8). WelcheArt schon der Stammvater der empirisch-rationalen Aerzte, der unsterbliche Ilippo-crates kannte und davon die äußerst böseVorhersagung macht: "Lx vulners eou-vulrcko lellralis esl"^).

s) Halst sr loa. alt. p. 81. LauvaxslXosologik» iiistdoüic.i Tour. 1- p. ZZ/,D o s r li ri-> v s (Zg üloedis iisrvoruiu p. 60-Richter a. a. O. 1 . Bd. S. 237. Bern-stein, praktisches Handbuch für Wundärzte.VI. Bd. S> 374. Frankenthal 1786.Bell a. a. O. I V. Th. S. 12. u. s. w.

§) Ilolstar loa. alt. p. 81.

li) Vpliorisio. 8sel, V. §-II. Oiiara. ckcnn. 1.p. -180. 4inisaiuulv 178-1.