Druckschrift 
Einleuchtende medizinisch-philosophische Beweise, daß Jesus Christus, nach der an ihm vollzogenen Kreuzigung, nicht von einer Todähnlichen Ohnmacht befallengewesen, sondern wahrhaft gestorben u. darauf von den Todten wieder auferstanden sey : allen Verehrern des wahren Christenthums zugeeignet
Entstehung
Seite
52
Einzelbild herunterladen
 

52

sie es für möglich hielten und den Versahhatten, ihn wieder in das Leben zurück zurufen nach dem gemachten Lanzenstich zuder Ruhe und der von den Juden unbe-lanschten Einsamkeit gelangen kennten, ehees ihnen möglich war, die erwähnte Blutungzu zügeln und ihn wieder zu beleben.

Da der schräg von unten nach oben ge-machte Bruststich die Brust durchbohrt hatund in die Brusthöhle gedrungen ist, under absichtlich gemacht wurde, die ersten Trieb-werke des Lebens, die Lungen und das Herzzu durchstoßen, um jede Hoffnung der Wie-derbelebung auf ewig zu zerstören; so wärees ein Wunder, wenn er nicht auch tief indie Lungen gedrungen wäre und eine großeWunde in dieselben gemacht hätte; denn,um seiner Absicht zu entsprechen, ist ohneZweifel die Lanze mit aller Kraft einesMannes hineingestoßen; und sie mußte umdesto tiefer hineindringen, weil Jesus Körpernicht zurückweichen konnte, da er an einfestgepflanzteö, unbewegliches Kreuz gena-gelt war.

Neben der Verwundung der Rippenar-terien haben wir es hier also ungezweifeltauch mit einer großen Verwundung der Lun-gen zu thun. Und große Wunden derselbensind in den meisten Fällen, wenn sie auch