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Einleuchtende medizinisch-philosophische Beweise, daß Jesus Christus, nach der an ihm vollzogenen Kreuzigung, nicht von einer Todähnlichen Ohnmacht befallengewesen, sondern wahrhaft gestorben u. darauf von den Todten wieder auferstanden sey : allen Verehrern des wahren Christenthums zugeeignet
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Wie ist es nun möglich, daß man derWelt vorspiegeln wolle, als wenn der Stich,von unwissenden rohen Soldatcnsäusten miteiner breite,, dicken Kriegslage in die Brust-höhle eines schon zu Tode Gepeinigten ge-macht, nicht allein unschädlich, sondern so-gar heilbringend gewesen sey! OiKicils estsai^rum nun suridevu!

Da Christus erhoben am Kreuze hing,der aber niedriger auf dem Erdboden sie-hende Soldat also nothwendig den Stichschräg von unten nach oben in die Brust-höhle machen mußte; so war es gar nichtzu vermeiden, daß die Rippen-Pulsadern,welche an dem untern Rande der Rippenherlausen "), nicht verletzt und durchstochenwurden; woraus, wenn er noch lebte, undnicht schon durch die vier andern Wundenverblutet war, ein Strom von Blut hcrauö-stürzcn mußte. Denn ich habe es mehrereMale mit Schrecken selbst gesehen, mitwelcher Gewalt die durchschnittenen oderzerrissenen Jntercessal - Arterien das Blut

3 ) Hallsr LIeinsnt. IckivsioloF. 14b. VIll.Ssct. 1 . §. 4t- Hin. l!I. p. 101- MayersBeschreib, der Blutgefäße. S. 119 . Berlin4777. b'. VI. auf der ll. Tafel Rrc>. 5 Z. 5 .seiner hierher gehörigen Kupferstiche ist die-ser Lauf vortrefflich gezeichnet.