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Leide», durch namenlose Schmerzen und durcheine fürchterliche Verblutung bis zuin Todean Kräfte» erschöpft seyn mußte.
Auch selbst bey volle» Kräften desKranken ist der Bruststich, durch eine» sehrgeschickten Wundarzt gemacht, nicht ohnegroße Lebensgefahr, theils wegen der soleicht möglichen Verwundung der zwischende» Rippe» liegenden Pulsadern, deren Blu-tung .oft enorm und tödtlich, lind so schwerzu hemmen ist, theils wegen des plötzlichenunvermeidlichen Zutritts der Luft zu deräußern Fläche der Lungen; der leichten Ver-wundung der Lungen nicht einmal zu geden-ken. Manche Aerzte und Wundärzte mögenzwar sagen, was sie wollen, daß diesesZuströmen der Lust nicht so sehr gefährlichsey. Versuche und Erfahrungen habe» dieseGefährlichkeit hinreichend dargethan. Ichhabe dies in einem ander» Werke ausführ-lich gezeigt °). Auch der wackere Brüte
Bell stimmt mir hierin völlig bey").
Soll diese gewagte Operation gefahrlosseyn . und den Kranken retten, so darf derSchnitt ober Stich, vermittelst eines Seal-
t) öeiiiliiikl odssrvkilionuiu mseUcaruiu. vol. 1.p- t- 54 . Lseoüili 4,319.
n) A. a. O. S. 370. u. s. w. 392.