Man könnte einwenden, das in demHerzbeutel enthalten gewesene Wasser seydurch den Lanzenstich ausgeleert worden, unddadurch diese so höchst gefährliche Wasser-sucht geheilt. Viele Aerzte haben zwarvorgcschlagen z. B. Senac a. a. O.S. 131; Bell, Richter^), durch einekünstliche Operation das Wasser aus den;Herzbeutel zu lassen. Allein meines Wis-sens hat man diese Operation, obwohl egnie an kühnen Aerzten und Wundärzten ge-fehlt hat, wegen der einleuchtenden Gefähr-lichkeit noch nie zu 'unternehmen gewagt.Und wenn sie jemals gelingen sollte, so wäredies nur möglich, wenn feine, zarte In-strumente von einem gelehrten und sehr er-fahrenen Wundarzt geführt und der Verband
!oc. eit. 136- lAisä. Ilokkinaiin.lilocliciiia rational. 8)steini>1. 'Hu. 1V.znii's. III. 8sct. 11. Opoea loin. lll. p. 88.V 0 A o-l prasIsciionvL 6s curanä. corporislioruaui alkoctidus. p. 567- Oootlinx. 1.772-Älvnro. A. a. O. S.210. IVIoacl luonita otprascspta luoüica j>. 72- Voiiclini 17.Z1.
Crillen ?lnfaugsgr. der practischen Heilkunde.
1 V. Bd. S. l58. Leipzig. 1785. 1'raiilrloc. cit. z>. 376- .Ri chter a. a. S. 214-228-
g) Bell Lehrbegnff der Wundarzueykunst
2 Theil. S. 377. Richter Anfangsgründeder Wundarzneykunst. 4.Bd. S. 379.' Göt-tingen 1797.