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Einleuchtende medizinisch-philosophische Beweise, daß Jesus Christus, nach der an ihm vollzogenen Kreuzigung, nicht von einer Todähnlichen Ohnmacht befallengewesen, sondern wahrhaft gestorben u. darauf von den Todten wieder auferstanden sey : allen Verehrern des wahren Christenthums zugeeignet
Entstehung
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Füße» an den Stamm des schauerlichenKreuzes genagelt.

Jetzt lastete das ganze Gewicht desKörpers von etwa einhundert und fünfzigPfunden in den vier Wunden/ die dadurchnokhwendig und unaufhörlich gezerrt, gerissenund vergrößert wurde», durch welchen Reizdie verwundeten Puls- und Blutadern ange-spornt den edelsten Lebenssaft unablässig inverstärkten Strömen verspritzten. Jede Be-wegung, jede Windung und Biegung desKörpers, wodurch Leidende ihre peinlicheLage immer zu lindern suchen, schärften dengrausamen Schmerz nur noch mehr; da jedeAeußerung dieses angebornen Triebes stetsauf die entzündeten Wunden zurückwürkte,sie weiter aufriß, und die angrenzendenNerven und Puls - und Blutadern auchverletzte.

Indessen alle diese grauenvollen Leidenkonnten seine himmlische, nur Güte, Ver-söhnung und Verzeihung athmcnde Seelenicht zum Hasse und zur Rache gegen seinegesühl- und schamlosen Feinde, die auf ihnam Kreuze blutend sogar noch schmähten,entzünden; dem, voll Mitleids und Er-barmens gegen sie sprach er: " Vater

vergieb ihnen, denn sie wissen nicht, wassie thun"!