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feimten Dialeetikers; Stilbo warf ihin inGegenwart des Königs eine Frage auf, dieer nicht beantworten konnte. Der Königsprach, den Dialectiker zu beschämen, nurdie zwey letzten Sylben seines Namens au§,und hieß ihn anstatt Chronos, Onoö ei-nen Esel; DiodoruS ward hierüber soempfindlich, daß er bald darauf starb. DerHerzog von Anjou ward durch den schlechtenAusgang seiner Unternehmungen in den Nie-derlanden so tief gedemüthigt, daß er sich nichtunterstand, die Augen auszuschlagen, undvor Schande ein halbes Jahr lang an Ver-stände verwirrt war. Der Herzog vonNevcrs starb aus Schande, wegen einesVorwurfs Heinrichs des IV, daß er sichdem Feinde nicht genugsam genähert habe?).
Ich könnte eine zahllose Menge ähnlicherGeschichten anführen, und wer Vergnügendaran findet mehrere zu lesen, den verweiseich auf die angeführten Werke von Boer-haave, Gaubius, Tissot und Zim-m crma n n. Die von mir erzählten werdenhinreiche», darzuthuu, welch' eine» zerstören-den Einfluß Bctrübniß, Kummer, Gram,Verdruß und das Gefühl der Schande aufdie Lebenskräfte haben. Und wenn sie auch
1 >) A. a. O. S. 434.