unter sich, wer wälzt uns den Stein, welchersehr groß war, von der Thür des Grabes.Da sw naher traten, bemerkten sie, daß die-ser Stein schon weggewalzt war. Sie fan-den aber Jesum nicht, sondern einen Engelans dem weggewalzten Stein sitzend, derihnen ankündigtc, er sei) nicht hier, sondernvon den Tobten anferstanden, wie er gesagthatte, er ginge nach Galiläa, dort würdensie ihn sehen.
Die erschrockenen und geflüchteten Sol-daten, welche die Wache bey dem Grabegehabt, hinterbrachten den Hohenpriesternalles, was sie gesehen hatten ; diese versam-melten sich mit den Aeltesten, und, nachgehaltener Berathung, bestachen sie dieselbenmit Gelds, damit sie sagen möchten, daß,wahrend der Nacht, wie sie vom Schlafeüberwältigt gewesen, die Jünger Jesu ge-kommen wären und ihn wcggestohlen hätten.Sie versprachen ihnen zugleich, daß, wennsic deshalb zur Verantwortung gezogen wür-den, sie den Pilatus schon besänftigen woll-ten. Die für ihren gehabten Schreck sogut belohnten Soldaten erfüllten willig undgern den Auftrag der betretenen und verle-genen Priester.
An dem nämlichen Nachmittage, denersten Ostertag, also am dritten Tage nach