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Einleuchtende medizinisch-philosophische Beweise, daß Jesus Christus, nach der an ihm vollzogenen Kreuzigung, nicht von einer Todähnlichen Ohnmacht befallengewesen, sondern wahrhaft gestorben u. darauf von den Todten wieder auferstanden sey : allen Verehrern des wahren Christenthums zugeeignet
Entstehung
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den Händen seines Vaters, neigte sein Hauptund verschied.

Da, nach dem mosaischen Gesetze, keinan einem Galgen Hingerichteter des Nachtsüber hängen bleiben durfte, sondern abge-nommen und begraben werden mußte,Moses V. 21-2Z; so baten die Juden denPilatus, daß er den Gekreuzigten »och vordem Einbrechen der Nacht die Beine zer-schlagen und von dem Kreuze abnehmenlassen möchte. Er befehligte deshalb hierzuSoldaten, die den beyden neben ihm Gekreu-zigten die Beine zerschmetterten. Da sieaber Jesum schon todt fanden, so zer-brachen sie diesem die Beine nicht. Einervon ihnen aber stieß ihm eine Lanze in dieSeite, und aus der dadurch gemachtenWunde floß Blut und Wasser. Jo-hannes XIX. Z4-

Joseph von Arimathias, ein Freundvon Jesus, hatte die Kühnheit, den Pilatuszu ersuchen, den Leichnam seines Freundesvom Kreuze abnehmcn zu dürfen; und alsPilatus sich wunderte, daß er schon gestorbenseyn sollte, ließ er den bey dem Gekreuzigtendie Wache habenden Hauptmann kommen,und frug ihn, ob er denn schon wirklich todtse»; da dieser es bejahrte; Marens XV.44-45- schenkte er ihn dem Joseph. Die-