der Menschen vom lebhaftesten Mitleiden ge-rührt wurde, und dem Nebel auf der Steileabhalf, der mußte mit dem reichste» Maaßevon Gefühl begabt feyn.
Wie gewöhnlich die größten Wohlthäterder Menschheit von ihre» leidenschaftliche!,und neidischen Zeitgenossen verkannt, ver-höhnt, verlästert, verfolgt und mit schnödemÜndanke behandelt worden, so begegnetedies auch Jesus von Nazareth.
Seine herrlichen und größtcntheilö bishernoch nie gehörten, einfachen, den Verstandaufklärenden und das Herz ergreifenden Leh-ren bezauberten und erbauten, alle unver-dorbene Menschen. Diese und seine unent-geltlichen wunderbaren Heilungen der hart-näckigsten Krankheiten — deren viele diegelehrtesten und erfahrensten Aerzte wedervor, noch nach ihm so schnell und überra-schend, wie er, heilen konnten, und derenviele andere für sie stets unheilbar warenund noch sind — machten auf alle fürschlichte Wahrheiten empfängliche Seeleneinen so tiefen Eindruck, daß man ihn füreinen von Gott unmittelbar auögegangenenund mit göttlicher Kraft begabten Gesandtenund Lehrer der Wahrheit hielt.
Da er das, von seinen geistlichen Heer-führern so sehr verwahrlosete, Volk in Ao-