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Critischer Entwurf einer auserlesenen Bibliothek für den Liebhaber der Philosophie und schönen Wissenschaften : in einigen Sendschreiben an einen Freund
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Zweytes Sendschreiben

auch die viclerley Bedeutungen der Wörter gutauseinander, und zeiget die Gallieiömcn. Wernoch etwas Grösseres und Vollständigers sucht,dem wird das 6e r v it s: ^ i L-

Lit *) anzuprcisen seyn. Es ist übcrflüßig zuerinnern, daß man zur Erlernung dieser Sprachedie reinesten und besten Autoren aussuchen müsse,besonders von denen, die um die Zeiten Ludwigs desXI V. geschrieben haben. Wollen Sie mirs zu gutehalten, mein Herr, so will ich hier eine kleine kriti-sche Ausschweifung machen. Die Sprachmeistcc ge-ben uns insgemein den Telemach in die Hände,wenn sie anfangcn uns zu unterrichten : Aber dasscheinet mir kein guter Weg zu senu. Man soll-te z. E. lieber den Terenz der Mad. Dacicr, wieihn Hr. Tholosan noch kürzlich in Leipzig hcraus-gegeben, einen , oder so ein

Buch, das leicht, rein und doch anmulhig wäre,zu den ersten Erklärungen annehmen, als ein poe-tisches Buch, wie der Tclemach ist, dadurch mansich übcrdas a»rch noch einen Ausdruck angewöhnenkann, den die Franzosen /,? nennen.

In der italiänischen Sprache ist Hrn. Fried.

Mol-

*) Die letzte Edition kam in 4. Folianten >m Haagheraus 17z?, Man giebt ihm Schuld, er habe dasbestohlen; Aber man ge-stehet doch ^ daß seine Arbeit besser se» , als daS