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Zweytes Sendschreiben
verstund. Ist Ihnen dcs^lr. Ie chse-
* ) bekannt? Dieser Mannhat in der Unterrichtung seines Sohnes einen be.sonderen Weg gegangen, der ihm gelungen ist;Tanaczml ^aber hat ihn auch glücklich nach,geahmct, und die Schrift, welche viele gute An-merkungen in sich fasset, verdienet gelesen zu wer«den: aber ich glaube doch, daß sie nicht bey einemjeden Genie zur Vorschrift dienen kann.
Cö kömmt viel darauf an , daß man sowohldie griechischen als lateinischen Schriftsteller in ei«uer gehörigen Ordnung lesen lerne, und da glaubeIch, daß cg gut sey, mit den Geschichtschreibern denAnfang zu machen, fodenn die moralischen, hier,auf die Redner und endlich die Poeten zu lesen.Joft. Llerrcus in ftincr * *),
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„ Jugend gleich zum Reden gewöhnen, nud hal--„ ten von solcher Uebung mehr, als von allen„ Grammatiken. Illkcin weil die Pracepco-,, res, so gnc Latein reden , nicht wohl ;n,, haben sind; und die, so ohne Grainma-„ rib' eine Sprache lernen, hernach im,, Schreiben gan; ungewiß und schüchtern„ ;u ftpn pflegen, so kann ich ihnen nicht ganz-„ lieh beypflichren. „
*) Diese Abhandlung ist auch vor einigen Jahren inZelle gut ins Deutsche übersetzt herausge-kommen.
Die beste Holländische Edition ist von 1712.. ü»^,Vul. 12,. und in Leipzig nachgedruekt werden.