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Critischer Entwurf einer auserlesenen Bibliothek für den Liebhaber der Philosophie und schönen Wissenschaften : in einigen Sendschreiben an einen Freund
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Erstes Dmdschreibm

XBolfs*) Schriften haben. Aus dem Cartestuslcrncu wir auf eine vernünftige Art zweifeln, undselbst philosophircn; besonders sind seine Briefe le.scnswcrth, die feinen Werken angehangt sind.Gastendus hat des EpiknrS Lehrgebäude wiederauflcben lasten; aber er hak ihm nicht blindlings bey.,gepflichtet; er dispurirt wider den Aristoteles, odervielmehr wider die Scholastiker, und wider die Car.tcsianer mchrcntheils glücklich; aus ihm lernenwir die adle Wahrheitsliebe, die über alle Vor.uriheile des Ansehens erhaben ist, und die in derPhilosophie besonders nicht genug anzuprcifen ist.Newton lehret uns die glückliche Verbindungder Mathematik mit der Weltweiöhcit, und zeigtuns die Quellen des Gründlichen. Diese Man.uer, welche einen eigenen Zeitpunkt in der Phils-sophie ausmachen, sind viel zu merkwürdig, als

daß

Samuel Clark ins Lateinische überseht, "wfürcr von dem Verfasser ;oo. Pfund Sterling zumGeschenk bekam. Die Mctaphvsik des New-tons ist vor einigem Jahren in Helmstadt übersehtherausgckommen.

*) lieber diesen ist Hm. Lndovici- Historie derWölfischen Philosophie, die ehemals auch der Hr.Prof. Frobcse schreiben wollen, und der hiezuden auserlesensten Vorrath gesammlet hat, mitNutzen zu lesen, so wie seine Historie der Leibnitzi-schen Philosophie; auch des Ungenannten zuDreßlau herausgekommene Schrift, üe vita ett'atis (.'brlli, vVvliii.