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1 (1844) Gedichte
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Morgen triefe dies GesträucheBon des Wildes Blute nicht!

Deines Hornes Klang verscheucheDieses Hains Gefieder nicht!

Selber wäre sie erschienen,

Selber hätte sie gefleht,

Doch sie scheute deiner Mienen,Deines Ernstes Majestät.

Weich' aus unscrm Fcierhaine!

Venus Amathnsia

Walte Morgen hier alleine!

Weich', o keusche Dclia!

Morgen liebe, was auch nimmerNoch gcliebct hat zuvor!

Was geliebt hat längst und immer,Lieb' auch morgen nach wie vor!

Dich auch liid' in diese HaineTraulich unsre Göttinn ein,

Ziemt' es dir, o Keusche, Reine,Unsrer Lust so nah' zu seyn.

Ha! Du solltest Jubel Horen!

Hören Sang und Zymbelklang!

Solltest uns in TaumclchörcnSchwärmen sehn drei Nächte lang;Solltest bald in WirbelrcigenUns nm rasche Nymphen dreh»,

Bald, zu Paaren unter Zweigen,Süßer Ruhe Pflegen sehn.