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1 (1844) Gedichte
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Mich verlangt in Ruhe da zn weilen,

Wo die reinen milden Lüfte weh»,

Wo der Liebe Flammenwnndcn heilen,

Und in Lnft die Schmerzen übergehn.

Jetzo komm, mein Abclard, nnd leisteLiebreich mir die letzte Traucrpflicht!

Ebne sanft dem müden PilgcrgcisteSeinen Übergang aus Nacht in Licht!

Sich das Brechen meiner trüben Augen,

Sieh das Beben meiner Lippen an!

Neige dich, den letzten Hauch zu saugen,

Und im Fluge meinen Geist zu sahn!Nein, ach nein! Im heiligen Talarc,

Still erbebend, wie der Espe Blatt,

Mit geweihter Kerze vom AltäreNahe dich zu meiner Lagerstatt!

Folge meinem irren AugensterneMit dem Kreuz, und reich' mir znm KuÜSo auf Ein Mal lehre mich, und lerneDu von mir auch, wie man sterben muß!Ah! Nun magst du, tief im Schaun versunken,Schuldlos vor der einst so Theuern stehnMagst verglüh'» des Auges letzten Funken,

Und verblüh'» der Wange Rosen sehn!

Stehn, bis keiner ihrer Lebensgeister,

Selbst der kleinste sich nicht weiter regt,

Bis ihr Herz für seinen großen Meister,Seinen Abelard auch nicht mehr schlägt.Tod, o Tod, du Redner ohne GleichenBor dem Liebenden, der sonst nichts hört